Kleiner Ratgeber
Ein kleines "ABC" für Verteiler

Da Sie Menschen besuchen, müssen Sie das Gespräch beginnen. Etwa: „Ich möchte Ihnen diesen Flyer schenken. Darin wird beschrieben, dass Jesus Ihnen neues Leben anbietet. Wissen Sie, warum er das tut?"
Dieser Gesprächseinstieg ist nur einer von vielen.
Gewöhnlich verläuft jede Begegnung anders. Hilfreich ist es, wenn Sie auf das Umfeld Bezug nehmen. Den „Supereinstieg“ gibt es nicht. Jeder wird so beginnen, wie es seiner Fantasie und Begabung entspricht. Es ist hilfreich, wenn Ihre Anrede in eine Frage mündet, das bringt Gespräche in Gang.
Lesen Sie jeden Flyer, den Sie weitergeben, gut durch. Dann können Sie auch antworten, wenn Sie nach dem Inhalt gefragt werden.
Falls Sie nicht allein gehen, sondern einen Partner dabei haben, „überfallen“ Sie bitte die Menschen nicht! Einer redet; der andere kann ihn im Gebet unterstützen. Wir wollen Jesus bezeugen. Es geht nicht darum, eine Diskussion zu gewinnen.
Ganz wichtig: Frühzeitig den Flyer abgeben! Wenn sich kein Gespräch ergibt, haben die Besuchten die Schrift und damit die Chance, sich mit der Gutscheinkarte, oder über die eingedruckte Internetadresse zu informieren.
Wenn niemand die Tür öffnet, dann lassen Sie auf jeden Fall einen Flyer im Briefkasten zurück, oder Sie stecken ihn an die Tür.
Es ist hilfreich, Papier und Stift dabeizuhaben. So können Sie sich notieren, was Sie versprochen haben, oder die Adresse aufschreiben, für einen weiteren Besuch.
Sicher kommen Sie auch an Briefkästen mit der Aufschrift „Keine Werbung einwerfen“. Unser Material ist keine Werbung, da wir kein Produkt oder keine Dienstleistung gegen Entgelt anbieten. Unsere Schriften sind eine Einladung zum neuen Leben mit Jesus. Im Normalfall übergeben Sie den Flyer persönlich. Wenn niemand die Tür öffnet, schreiben manche Verteiler einen kleinen persönlichen Gruß auf den Flyer, ehe sie ihn im Briefkasten zurücklassen.
Sie sind, wenn Sie das Evangelium weitergeben, im Willen Gottes. Sie sind von Gott beauftragt.
„Gott will, dass alle Menschen errettet werden und seine Wahrheit erkennen.“ (1. Tim. 2,3-4)
„Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die Heilsbotschaft.“ (Mark. 16,15)
„Allen“ – das macht deutlich, dass Gott alle Menschen liebt; egal, ob sie evangelisch, katholisch oder überhaupt nicht kirchlich orientiert sind. Darum machen auch wir keine Ausnahme: Vergessen Sie kein Haus! Hinter jeder Tür sind Menschen ewig verloren, solange sie Gottes Rettungsangebot nicht angenommen haben. „Wer nicht neu geboren ist, kann nicht in Gottes Reich kommen.“ (Joh. 3,3)
Wenn Menschen sich einmal vor Gott verantworten müssen, wird er sie nicht fragen: „Zu welcher Kirche gehörst du?“ Entscheidend ist dann, ob der Betreffende neu geboren ist und Jesus Christus ihm vergeben hat. Darauf sollten wir die Menschen ansprechen.
„Seid immer bereit, denen Rede und Antwort zu stehen, die euch nach der Begründung eures Glaubens fragen.“ (1.Petr. 3,15)
Durch unsere Themenreihe „Jeder Christ ein Evangelist?!“ können Sie eine intensivere Schulung bekommen. Wenn Sie Hilfe brauchen, wenden Sie sich bitte an uns.
Wir möchten, dass Sie gut vorbereitet und ohne Angst auf Ihre Mitmenschen zugehen können. Aus diesem Grunde haben wir weitere praktische "Arbeitshilfen" als PDF-Dateien herausgegeben, die Sie gerne im Downloadverzeichnis kostenlos herunterladen können.
Viel Freude und Gewinn beim Lesen.

